- Die meisten Psychotherapeuten arbeiten
"methodenübergreifend" - wie berechtigt ist die Annahme, die
"Richtlinienpsychotherapien"
(Psychoanalytische Verfahren, Verhaltenstherapie) seien die einzig
wissenschaftlich überprüften therapeutischen
Vorgehensweisen und müßten in Reinkultur betrieben
werden? s. auch
ausführlich
über die Psychotherapierichtlinien von Marc Helle.
- Stellt in der Psychotherapie das
Verhältnis zwischen Praxis
und Forschung ein Bündnis dar - oder soll eine der beiden
Welten über die andere bestimmen?
- Liegt die Zukunft der Psychotherapie in der Manualisierung und
der Technologisierung - der Überführung der
Beziehungsarbeit in eine Technologie?
- Kann WISSENSCHAFT und FORSCHUNG wirklich der Vorwand für
die Ausgrenzungspolitik gegenüber langjährig erfahrenen
Psychotherapeuten sein? Oder wird unter Berufung auf Forschung bei
der Ausgrenzung vieler moderner Psychotherapieformen eine
eigentlich veraltete Gruppe von experimentellen Untersuchungen
benutzt, deren pragmatischer, heuristischer und epistemiologischer
Nutzen eigentlich der Vergangenheit angehört?
- Was ist von einer Übertragung der Ideen von evidence
based medicine auf die Psychotherapie zu erwarten? Wie wirkt sich
die neue Euphorie über genetische Modelle und
pharmakologische Therapie von psychischen Störungen aus?
Auf dieser Seite sind dazu einige Links, Ideen und
Diskussionsbeiträge. Für Ergänzungen bin ich dankbar,
ich nehme sie gerne auf
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unbeantwortet.